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Bodenreinigung in Tiefgaragen

Tiefgaragen lassen sich mit großen Reinigungsmaschinen einfach reinigen

Tiefgaragenreinigung: Wie reinige ich eine Tiefgarage richtig?

Eine Tiefgarage ist mehr als nur ein Parkplatz. Für Mieter, Kunden und Besucher ist sie der erste Eindruck – quasi der Eingang zum Gebäude. Und genau deshalb muss sie nicht nur „irgendwie sauber“, sondern sichtbar gepflegt, rutschfest und geruchlich angenehm sein. Wer Tiefgaragen professionell reinigt, weiß: Entscheidend ist nicht nur die Maschine, sondern vor allem die Vorbereitung, die Technik-Auswahl und die Logistik.

Elementar wichtig: Erst prüfen, dann reinigen

Bevor überhaupt eine Maschine anrollt, müssen die Rahmenbedingungen geklärt sein. Klingt banal – ist aber der Unterschied zwischen effizienter Arbeit und Chaos auf der Baustelle. Die wichtigste Frage lautet: Woher kommt das Wasser – und wohin geht es danach?

Der Wasseranschluss ist ein Kernpunkt: Wo befindet er sich, wie weit ist der Weg, passt ein normaler Wasserschlauch, und wie sieht die Armatur aus? Manchmal ist der Anschluss versteckt, manchmal ungünstig gelegen, manchmal nicht kompatibel – und dann steht die Reinigung, obwohl alles geplant war.

Genauso wichtig ist das Thema Schmutzwasser: Gibt es funktionierende Senken, Abflüsse oder Rinnen? Sind die Abläufe intakt? Und: Müssen diese Abläufe vor der Reinigung selbst gereinigt werden? Denn wenn Abflüsse zugesetzt sind, steht das Wasser – und aus „Reinigung“ wird „Wasserschieben“.

Strom & Technik: Gibt es Anschlüsse – und darf ich sie nutzen?

Viele unterschätzen die Stromfrage. Wo sind Steckdosen oder Starkstromanschlüsse? Funktionieren sie? Sind sie freigegeben, und darf das Reinigungsteam sie nutzen? Gerade bei größeren Flächen, langen Einsätzen oder Ladezeiten von Batterien entscheidet das über den Ablauf.

Bei Akku-Aufsitzmaschinen gilt: 3–4 Stunden reale Laufzeit sind typisch – je nach Boden, Verschmutzung, Steigung und Einsatzart. Danach braucht es häufig viele Stunden Ladezeit. Wer das nicht vorher einplant, blockiert Parkflächen unnötig lange – und Ärger mit Mietern ist vorprogrammiert.

Etagen, Steigung, Zufahrten: Schafft die Maschine das wirklich?

Wie viele Etagen hat die Tiefgarage? Wie steil sind die Rampen? Gibt es Engstellen, enge Kurven, niedrige Decken oder Poller? Und die entscheidende Praxisfrage: Kommt die Maschine mit vollem Tank, vollem Schmutzwassertank und ggf. Zusatzgewicht wirklich sicher nach oben?

Gerade bei größeren Geräten muss man die Fahrwege und die Einsatzlogistik sauber planen. Manchmal ist eine größere Maschine sinnvoll – manchmal spart eine Kombination aus großer Maschine plus kleiner Ergänzungstechnik am Ende deutlich Zeit.

Boden ist nicht gleich Boden: Material, Struktur, Rutschhemmung

Der Boden entscheidet über Technik, Bürste, Absaugung und Chemie. Ist es Epoxidharz? Rohbeton? Glatt, rau, stark strukturiert? In Tiefgaragen gibt es oft Bereiche mit unterschiedlichen Belägen – und genau da passieren die typischen Fehler, wenn man „eine Lösung für alles“ erzwingen will.

Je nach Oberfläche kann die passende Kombination aus Bürste, Pad, Absaugschlitten oder anderer Reinigungstechnik stark variieren. Auf grobem Untergrund kann zudem der grobe Schmutz vorher gekehrt werden müssen – erst danach lohnt sich eine Nassreinigung wirklich. Wer das überspringt, verschleißt Material, verschenkt Zeit und bekommt oft kein sauberes Ergebnis.

Chemie & Vorbehandlung: Was ist erlaubt – und was ist sinnvoll?

Welche Chemie passt zu welchem Boden? Welche Verschmutzung liegt vor: Reifenabrieb, Öl- und Fettspuren, Staub, Streusalzreste, Algen in Lichtschächten oder Einfahrtsbereichen? Und: Ist Vornässen erlaubt? Diese Fragen müssen vorher geklärt sein – auch, um Schäden am Boden oder an Beschichtungen zu vermeiden.

Besonders Lichtschächte und Lichthöfe sind häufig Problemzonen: Hier sitzt Schmutz fest, hier sammelt sich Dreck, hier braucht es oft Heißwasser und ggf. unterstützende Chemie. Aber nicht „irgendeine“ – sondern eine, die zum Material passt und zum Entsorgungskonzept.

Sicherheit & Gebäude: Rauchmelder, Heißwasser, Dampf, Lüftung

Wenn Heißwasser oder dampfnahe Anwendungen zum Einsatz kommen, ist die Abstimmung mit der Haustechnik wichtig. Rauchmelder, Brandmeldeanlagen, Lüftung: Was ist aktiv, was kann oder darf temporär angepasst werden, wer ist Ansprechpartner? Wer das ignoriert, riskiert Fehlalarme, Einsatzunterbrechungen und unnötige Kosten.

Abwasser-Plan: Ohne Abfluss wird es eine Transportaufgabe

Wenn keine geeigneten Abflüsse vorhanden sind oder diese nicht genutzt werden dürfen, braucht es ein klares Konzept: Transportbehälter, Zwischenlagerung, Abpumpen, Entsorgung. Auch das beeinflusst Maschinenwahl und Zeitplanung. In solchen Fällen ist „eine Nummer größer“ bei der Maschine häufig sinnvoll, weil sie Wasser und Schmutz effizienter aufnimmt – aber nur, wenn die Logistik dazu passt.

Realistische Leistung: Einmal drüberfahren reicht fast nie

Eine Tiefgarage „einmal abfahren“ und fertig – das klappt in der Praxis selten. Oft muss eine Fläche mehrfach bearbeitet werden: ein Durchgang zum Anlösen, ein Durchgang zum Aufnehmen, ggf. weitere Durchgänge für hartnäckige Zonen. Und genau das muss in der Kalkulation stehen.

Wichtiges Praxisbeispiel: 1000 m² Fläche bedeuten nicht automatisch 1000 m² Maschinenleistung. Wenn die Fläche viermal bearbeitet werden muss, sind es 4000 m² Fahrleistung – plus Wegezeiten, Wasser holen, Schmutzwasser wegbringen, Rangieren und Hindernisse. Das wirkt direkt auf Batterie, Einsatzdauer und Sperrzeiten.

Organisation vor Ort: Sperrung, Mieterinfo, Zeitfenster

Tiefgaragenreinigung ist Terminarbeit. Parkplätze müssen gesperrt werden, Mieter müssen informiert sein, Zufahrten müssen frei bleiben. Wenn das nicht sauber organisiert ist, steht immer ein Fahrzeug im Weg – und der Zeitplan kippt. Dazu kommt: Es kann immer etwas dazwischenkommen. Deshalb sind Reservekapazitäten ein echter Profi-Faktor.

Gerade bei größeren Einsätzen lohnt sich eine Reservemaschine oder zusätzliche kleinere Geräte, um Engstellen, Rampen, Randbereiche oder Nacharbeiten parallel erledigen zu können. Das spart Zeit, erhöht die Qualität und reduziert Stress im Ablauf.

Warum Salamon & Zimmermann: Nicht billig, sondern professionell

Billig kann jeder. Professionell und planbar reinigen – das ist die Liga, in der Dienstleister und Betreiber wirklich gewinnen. Bei Salamon & Zimmermann bekommen Sie nicht nur „eine Maschine“, sondern einen Partner, der Tiefgaragenreinigung versteht: welche Technik zu welchem Boden passt, welche Maschine sinnvoll ist, welche Chemie geeignet ist – und wie man den Einsatz so plant, dass Ergebnis, Zeit und Aufwand zusammenpassen.

Wir liefern mit großen Maschinenanhängern an, holen wieder ab, schulen vor Ort, weisen Mitarbeitende ein und unterstützen bei Kalkulation und Zielerreichung. Damit aus „irgendwie sauber“ ein professionelles, überzeugendes Reinigungsergebnis wird – sichtbar, nachhaltig und wirtschaftlich.

Jetzt beraten lassen: Tiefgarage richtig planen, Technik richtig wählen

Wenn Sie eine Tiefgarage reinigen (lassen) wollen – als Dienstleister oder Betreiber – sprechen Sie mit uns, bevor Sie starten. Wir klären mit Ihnen die entscheidenden Punkte: Wasser, Abwasser, Strom, Boden, Etagen, Steigungen, Sperrzeiten, Maschinenkonzept und Chemie. So vermeiden Sie Fehlmieten, Zeitverlust und unnötigen Ärger – und erreichen das Ergebnis, das Ihre Kunden und Mieter erwarten.

Kontaktieren Sie Salamon & Zimmermann – wir beraten Sie praxisnah, ehrlich und lösungsorientiert.

Quellen: